[Watch] Beauty and the Beast (2017) Full Movie Free

Poster Movie Beauty and the Beast 2017

Beauty and the Beast (2017) HD

Director : Bill Condon.
Producer : David Hoberman, Todd Lieberman.
Release : March 16, 2017
Country : United Kingdom, United States of America.
Production Company : Walt Disney Pictures, Mandeville Films.
Language : English, Français, ภาษาไทย.
Runtime : 129
Genre : Family, Fantasy, Romance.

‚Beauty and the Beast‘ is a movie genre Family, was released in March 16, 2017. Bill Condon was directed this movie and starring by Emma Watson. This movie tell story about A live-action adaptation of Disney’s version of the classic ‚Beauty and the Beast‘ tale of a cursed prince and a beautiful young woman who helps him break the spell.

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Neue Schritte – Bekanntmachung

Fräulein Stadtfein wird zum 23.12.2016 die Türen im Schopenstehl 23 für immer schließen. Meine erste Überschrift hieß „Geschäftsaufgabe“. Doch ich entschied mich für eine neue, denn ich sehe die Schließung von meinem Ladengeschäft nicht als „aufgeben“. Viel eher ist es das Ende eines Abenteuers und ein weitere Schritt in die Zukunft. Ich habe in den Jahren so viel gelernt, persönlich wie beruflich. All diese neuen „Skills“ hätte ich nie erworben, wenn ich mich nicht zu meinem Lädchen entschlossen hätte.

Vor über drei Jahren wuchs in mir der Gedanke an ein eigenes Geschäft. Ich liebe die Mode und die besondere Bekleidung. Dass meine große Liebe die 50er Jahre sind, liegt an meiner Vergangenheit, meiner Familie und den Filmen aus dieser Zeit. Deswegen war für mich klar, dass ich, wenn ich Bekleidung verkaufe, nur die Kleidung anbieten möchte, die aus dieser großartigen Modeepoche stammen könnte. Ich wollte Mode verkaufen, welche die Figur der Frauen unterstützt und das Schöne an den Frauen herausarbeitet. Eine Mode, die besonders, klassisch und nicht Mainstream ist.

Schon immer habe ich eine Schwäche für Mode gehabt. Während sich in der Grundschule meine Mitschüler ihre Sachen von ihren Müttern herauslegen ließen, musste mein Vater mir zeigen wie man eine Krawatte bindet weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, dass eine Krawatte doch wirklich ein tolles Accessoire ist, auch wenn ich den Begriff „Accessoire“ mit Sicherheit noch nicht kannte. Da ich mich nicht nur für die Mode, sondern genauso sehr für Menschen interessiere, war für mich der Schritt zum eigenen Lädchen irgendwie logisch. Ich wollte die Frauen erreichen, die meine Passion teilen. Ich wollte beratend zur Seite stehen und gemeinsam mit meinen Kundinnen herausfinden, wie wir ihre Schönheit unterstreichen können und in welchen Kleidern sie sich wohlfühlen.

Am liebsten waren und sind mir die Kundinnen, die strahlend vor dem großen Spiegel standen, bzw. stehen und sich drehen. Plötzlich schwingt der Rock ganz herrlich um die Beine und die eigene Taille wird entdeckt. Frauen mit weiten Shirts, die von der Brust abwärts einfach nur herunter hängen, finden heraus wie toll es aussehen kann die eigene Oberweite mit Stil zu zeigen. Oft hatte ich leider auch Kundinnen, die ganz wunderschön in einem Kleid aussahen, aber nur ihre „Schwachstellen“ gesehen haben und sich so gar nicht wohlgefühlt haben. Ob ws daran liegt, dass sie sich in ihrer Haut nicht wohlfühlen? Da kann auch kein Kleid helfen, da will nur kaschiert werden. All diesen Damen wünsche ich, dass sie irgendwann das im Spiegel sehen, was ich vor dem Spiegel gesehen habe.

Nach so vielen Stunden in meinem Lädchen habe ich erkannt, dass ich die meiste Freude an der Beratung habe. Wenn tatsächlich einmal der Fall eintraf, dass wir so gar nichts Passendes gefunden haben, habe ich Euch weiter in andere Läden geschickt. Das tat und tue ich, weil es mir wichtig ist, dass Ihr Euch wohl fühlt. Natürlich hätte ich versuchen können Euch wenigstens ein Oberteil oder Accessoire anzudrehen, aber das passt nicht zu meiner Philosophie. Ich bin keine Hochdruckverkäuferin und werde auch nie eine sein. Nie könnte ich eine Kundin in ein Kleidungsstück quatschen nur um Umsatz zu machen. Das ist gut für Euch, gut für mein Gefühl, aber schlecht für das Geschäft. Denn bei aller Passion und Beratungsfreude muss in einem Ladengeschäft selbstverständlich auch genügend Umsatz gemacht werden.

Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, den stationären Handel in einem der schönsten Viertel in Hamburg aufzugeben. Es hat mir viel Freude gemacht in meinem Lädchen zu stehen, so viele großartige Kundinnen zu haben, mit Euch zu klönen und was das Schönste ist, ich habe viele tolle Frauen kennen gelernt, die ich ohne Fräulein Stadtfein wahrscheinlich nicht kennen gelernt hätte. Viele tolle Freundschaften sind entstanden. Ihr habt mich in meinem Lädchen besucht und mich an Eurem Leben teilhaben lassen.

Ich durfte ins Fernsehen (sogar live) und habe Artikel in Zeitschriften und Zeitung bekommen. Ganz besonders toll war der persönliche Zuspruch. „Wie damals zuhause!“ oder „Wie bei meinen Großeltern“ waren Sätze, die ich immer wieder hörte und über die ich mich gefreut habe.

Das Lied der kleinen individuellen Lädchen möchte ich hier und heute nicht anstimmen, auch wenn ich den Text sehr gut kenne. Wie schwierig es sein kann, wenn man neben den Ketten und großen Onlinehändlern bestehen will, wusste ich vorher. Allerdings kam mir nicht im Geringsten die Idee, dass sich Kundinnen bei mir durch die Kleider probieren und beraten lassen könnten um dann „heimlich“ das Etikett zu fotografieren und dann online bestellen. Mein Rat an diese Kundinnen: Das nächste Mal, wenn Ihr das in einem kleinen Lädchen macht, schaltet das Smartphone auf lautlos, dann macht die Kamera auch keine Geräusche. Oder noch besser: Gebt ein paar Euro mehr aus, kauft das Kleid im stationären Handel und unterstützt die Ladenbesitzer. Diese kleine Textzeile sei mir erlaubt und verziehen.

Es geht weiter.

Fräulein Stadtfein und ich werden nicht einfach so sang- und klanglos verschwinden. Es wird nach und nach Neuigkeiten geben. Ich werde mich neu aufstellen und ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Alle Neue erfahrt Ihr auf den bekannten Wegen im Internet oder auch im „echten Leben“. Wer möchte, kann mich die letzten Wochen gerne auf meinem Blog auf www.frl-stadtfein.de begleiten. Kommt mich weiterhin besuchen und macht mir den Abschied so schwer als möglich.

Kleidungsstück der Woche #6

Eine gute Tradition kann man auch sehr gut bis zum Ende beibehalten. Und weil das Ende naht, stelle ich in nächster Zeit ein paar mehr Kleidungsstücke ein.

In unseren Gefilden wissen wir, dass es auch gerne noch bis in den März hinein kalt sein kann. Und eine warme und durchaus stylische Jacke kann an solchen Tagen ein willkommener Begleiter sein. Die warme Collegejacke von Urban Outfitters verbindet das Oldschool-Feeling mit dem urbanen Zeitgeist von heute.

Wieder als erstes die Kurzinformationen zu der Collegejacke:

  • Größe:
    • Rot: S (36) / M (38)
    • Grün: 2 x L (40) / XL (42)
    • Schwarz M (38) / 2 x L (49)
  • Preis ehemals 84,95 EUR – jetzt: 50,97 EUR
  • Stoff:
    • Body: 55 % Wolle, 15 % Polyester, 15 % Nylon
    • Sleeve: 28 % Polyurethan, 72 % Viscose
    • Lining: 100 % Polyerster

Weitere Einzelheiten unterhalb der Galerie

In diese Jacke habe ich mich schon verliebt, als ich sie vom Hersteller vorgeschlagen bekam. Natürlich musste ich da zugreifen und habe mir die Collegejacke in grün gegönnt. Sie lässt sich ganz wunderbar zu den typischen Jeans im Schnitt der 50er Jahre tragen. Doch auch zu den modernen Skinny-Jeans passt die Jacke ganz hervorragend.

Ich finde, dass Collegejacken sowieso nie aus der Mode kommen. Die Ärmel aus Kunstleder, und der farbige Wollmischstoff halten die Feuchtigkeit ab. Wenn Du nicht gerade in den strömenden Regen gehst, bleibst Du nicht nur warm, sondern auch trocken.

Das Innenfutter ist auch in den Ärmeln abgesteppt. Der Bündchenstoff ist elastisch und hält die Jacke schön auf Figur. Schließen lässt sie sich mit Druckknöpfen. Und last but not least: Ein wichtiges Detail sind die Taschen, ebenfalls mit Kunstleder abgesetzt.

So, und weil auch Du eine dieser warmen Jacken Dein Eigen nennen willst, liest Du Dir natürlich erst die Versandinformationen durch und nimmst dann mit dem Formular Kontakt zu mir auf.

12 von 12 im Juli

Ich gebe zu, ich lese in sehr wenigen Blogs. Ein Blog, den ich aber immer wieder besuche, ist der von Max Buddenbohm. Der Blog heißt Herzdamengeschichten.

Das ich Max persönlich kenne, (wir lernen den gleichen Tanz zu gleichen Zeit, allerdings beide als Leader) mag sicherlich einer der Gründe sein weswegen ich immer mal wieder auf seinem Blog lande. Aber mir gefällt auch sein Schreibstil.

Eine der Kategorien in seinem Blog nennt sich 12von12. Dieses ist ein Fotoprojekt welches von Chad Darnell ins Leben gerufen wurde, aber nicht mehr weitergeführt wird.

Ich bin nun zum ersten Mal dabei und habe am Ende des Tages festgestellt, dass ich es nichtmal geschafft habe, 12 Bilder zu machen. Normalerweise sollen am 12ten eines Monats soviele Fotos wie möglich gemacht werden und die 12 schönsten werden (eigentlich auch am 12ten) im Blog gepostet.

Bitte seht mir meine für diesen Monat bescheidene Auswahl nach, im nächsten Monat wirds dann besser und ausführlicher.

Here we go:

Bevor ich morgens aus dem Haus gehen, benutze ich unterschiedliche Tools um mir eine Frisur zu machen. Diesmal habe ich allerdings auch noch ein wenig ein-, aus- und umgeräumt. Nicht alles auf diesem Bild wurde benutzt und verarbeitet.

#12von12

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Am Anfang des Jahres habe ich mit das erste Mal ein Glückglas angelegt. Der Plan sieht vor, dass ich alle schönen Momente des Jahre aufschreibe und in mein Glückglas lege. Am Ende des Jahre (natürlich Silvester) werde ich das, hoffentlich bis zum Rand befüllte, Glas ausschütten und kann mich so an alle meine schönen Momente in 2016 erinnern.

#12von12

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Im Lädchen war Zeit und ich habe mich endlich daran gemacht und die Kartons mit der richtigen Schuhgröße versehen. Die USA/D-Umrechnung war dann doch irgendwie in die falsche Richtung gelaufen und ich musste mir einen kleinen Schmierzettel machen. Dafür haben die Kartons jetzt süße Herzchenaufkleber mit der richtigen Größe.

#12von12

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Ein besonderes Leckerchen für meine Kundinnen sollte wieder aufgefüllt werden.  Die „Little Cub Cakes“ Schaumtörtchen sind der Renner.

#12von12

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Wirklich, ich hatte geöffnet. Da hat nur die Schwerkraft über die Saugkraft gesiegt…

#12von12

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Gerade als ich mit dem Rad nach Hause wollte, goß es in Strömen und ich musste ein wenig warten.

#12von12

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Zuhause amgekommen, gab es aufgewärmte Pizza von Da Leandro aus der Weidenallee. Dort waren Herr Stadtfein und ich am Abend zuvor essen.

#12von12

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Da ich auf dem Nachhauseweg dann doch noch in den Regen kam und meine liebste Tanzpartnerin ankündigte, dass sie ob der vielen Arbeit müde sei und auf dem Sofa bliebe, legte ich mich auf meines und blieb ebenfalls daheim.

Wer weiß, vielleicht hätte ich die 12 dann doch noch voll bekomme wenn ich noch zum Tanzunterricht gegangen wäre.

 

Wenn man ein Lädchen sein Eigen nennt…

… oder auch: (ein wenig) Leid und (viel) Freud einer Selbstständigen.

Seit etwas über zwei Jahren nenne ich „Fräulein Stadtfein“ nun schon mein Eigen. Oft werde ich gefragt wie ich auf die Idee gekommen bin ein Spezialgeschäft für die Mode der 1950er zu eröffnen. Die Antwort ist einfach: Über eine Selbstständigkeit habe ich schon oft nachgedacht. Nur fehlte entweder die zündende Idee, die Zeit oder auch ganz profan das Geld.

Die Mode der 1950er hat mich schon immer fasziniert. Auf alten Familienfotos konnte ich meine Tanten bewundern. Besonders meine (angeheiratete) Tante Carmen war ein echter Hingucker. Sie trug die schönsten Kleider und sah immer aus wie dem Ei gepellt. Irgendwann erzählte mir mein Vater, dass die Mutter meiner Tante immer darauf geachtet hatte, dass Ihre Töchter gut angezogen waren. Das mag daran liegen, dass sie halbe Sinti und/oder Roma waren. Man sollte doch nicht sagen „dass die Zigeuner sich nicht richtig zu kleiden“ wüssten.

Abgesehen von meinen Tanten waren auch die Filme und Plattencover der 50er Jahre ausschlaggebend für meine Affinität. Ich liebte es vor dem TV zu sitzen und zuzusehen wie in den Filmen getanzt und gesungen wurde. Wie großartig sich die Kleider beim Tanzen bewegten und wie schön sich die Schauspielerinnen in den Kleidern bewegten. Als Kind hörte ich mal im Radio, dass die besondere Art zu gehen bei Marilyn Monroe daran lag, dass sie Ihre Hüfte drei Zentimeter nach links und fünf Zentimeter nach rechts bewegte. (Nagelt mich nicht auf die Richtung und genauen Zentimeter fest). Das hatte sich in meinem Kopf festgesetzt, natürlich hatte ich zu der Zeit noch keine erkennbare Hüfte, da mir die Taille fehlte. Ich denke, das Üben muss damals ein großartiger Anblick gewesen sein.

Da ich früher keinen Petticoat besaß, erschummelte ich mir mein Volumen unter Kleidern und Röcken dadurch, dass ich mehrere Röcke unterzog. Nicht selten war ich overdressed, aber meine Mutter ließ mir glücklicher Weise immer den Freiraum mich zu kleiden wie es mir gefällt. Dadurch konnte ich sehr früh erkennen, wie wichtig es ist sich in seiner gewählten Kleidung wohlzufühlen. Unabhängig davon ob ich ein Kleid oder eine normale Jeans trug.

In jüngeren Jahren, in der Selbstfindungsphase, neigt man natürlich dazu sich zu kleiden wie alle anderen. Ich ging damals in eine Schule in der sich die Schüler in „die Eltern haben Geld“ und in „das Elternhaus kommt über die Runden“ aufteilten. Natürlich gaben die Schüler mit Geld im Haus die Mode vor. Wir anderen versuchten von Zeit zu Zeit unseren Eltern Geld aus der Tasche zu leiern um mithalten zu können, oder wir interessierten uns nicht für die Mode auf dem Schulhof (zumindest taten wir so). Im Nachhinein behaupte ich, dass es meinem Gefühl für Mode und eigenem Stil geholfen hat improvisieren zu müssen. Mode war und ist für mich eine Form mich auszudrücken. Oft hatte ich, auch noch als Erwachsene einen ähnlichen Stil wie meine Freundinnen. Je enger die Freundschaft war, umso mehr ähnelte sich auch der Modestil. Dass sich bei mir der Modestil aus den späten 40er und frühen 50ern durchgesetzt hat, war ein schleichender Prozess. Vor ein paar Jahren entdeckte ich die Marke mint&berry für mich. Mir gefielen die Kleider und Röcke sehr gut. Nur waren sie irgendwann zu kurz für mich. Was bedeutete, dass ich mit dem Stil dieser Kleidung bis zur Taille fein war. Unterhalb der Taille war mir immer zu wenig Stoff. Ich fing an mir ein paar Kleidchen und Röcke zu nähen und ging in die üblichen Geschäfte hier in Hamburg um mir meine Garderobe zusammen zu suchen. Manchmal hatte ich Glück und fand etwas bei H&M. Irgendwann reichten mir meine paar Röcke und Kleider nicht mehr. Ich wollte mich jeden Tag und zu jeder Zeit in diesem Stil, den ich schon als Kind bewundert hatte, kleiden. Also brauchte ich Alltags- und besonders Bürotaugliche Bekleidung. Diese hier in Hamburg zu finden war schwer bis gar nicht möglich. Und damit wuchs in mir die Idee, dass ich doch nicht die einzige Frau in ganz Hamburg sein kann, der es so geht. Ich hörte und sah mich um. Nach einiger Zeit der Recherche, des Rechnens und Weiterbildens entschied ich mich für die Selbstständigkeit.

Ausgerechnet im Einzelhandel, wo wir doch von Ketten überrannt werden und die kleinen, sich spezialisierten immer Rarer werden und ums Überleben kämpfen. In meiner Vorbereitungsphase traf ich einer Weiterbildungsmaßnahme auf eine Frau die sagte, sie wolle sich mit Kindermode und Haustierbedarf selbstständig machen. In den Sparten sei am meisten Geld zu verdienen. Ich glaube, sie hatte Recht. Aber meine Idee von der Selbstständigkeit war nicht möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen. Sicher, ich hätte natürlich nichts dagegen gehabt auf eine Goldader zu stoßen. Doch wer im Einzelhandel arbeitet oder Selbstständig ist, weiß, dass diese Zeiten vorbei sind. Ich hatte das Glück, während meiner Vorbereitungszeit auf einen Berater zu treffen, der uns gleich am Anfang den Zahn „Möglichst schnell, möglichst viel Geld“ zog. Wer sich im Einzelhandel selbstständig macht, muss wissen dass es drei bis vier Jahre dauern kann bis man am Markt etabliert ist. Ich bin jetzt im dritten Jahr meiner Selbstständigkeit und muss immer noch Geduld haben und Tage aushalten in denen ich nicht eine Kundin nach der anderen habe.

Als Inhaberin eines Lädchens ohne Angestellte bin ich alles in einer Person.

Ich recherchiere nach Marken auf der ganzen Welt, wobei ich zusehe, dass die Marken in meine Unternehmensphilosophie passen. Was leider nicht bei allen Marken möglich ist. Ich bin Einkäuferin. Ich bin das Rechnungswesen, die Marketingbeauftragte, die Buchhalterin, die Verkäuferin, die Stilberaterin, die Dekorateurin, die PR-Maus und meine eigene Kundin und dadurch auch mein Testomonial aus Überzeugung. Wenn etwas anders läuft als gedacht, bin ich allein dafür verantwortlich. Ich kann mich sehr selten mit jemandem absprechen und auf die Erfahrung anderer zurückgreifen. Meine Erfahrungen muss ich selber machen und wenn ich mit einer Entscheidung auf die Nase falle, wische ich mir den Mund ab und mache weiter. Einfach weil ich nicht liegen bleiben kann. Wenn ich es nicht mache, macht es niemand.

Schon längst wollte ich ein kleines Netzwerk mit anderen (im Einzelhandel) selbstständigen Frauen aufbauen. Allein die Zeit dazu fehlt. Locker habe ich mit vielen tollen Frauen, die unterschiedlichste Ladenkonzepte haben, Kontakt. Das muss regelmäßig, enger und gegenseitig unterstützender werden. (Ab auf die ToDo Liste damit)

Ich sehe zu, dass ich gesund bleibe damit mein Lädchen nicht geschlossen bleiben muss. Trotzdem muss ich aufpassen, dass ich Arbeit und Freizeit im Gleichgewicht halte um neue Kraft zu tanken. Wenn ich im Regen zum Lädchen fahre überlege ich jedes Mal ob ich mich unterstelle um nicht krank zu werden oder ob ich weiter fahre weil eine Kundin vor verschlossener Tür stehen könnte. So geht es mir auch wenn ich nicht fit bin. Gehe ich nach Hause um mich auszuruhen und verprelle damit eventuell Kundschaft oder bleibe ich im Laden und laboriere länger an mir rum. Ich muss jeden Monat im Auge haben, ob ich die wichtigsten Kosten wieder reinbekomme, überlegen was ich tun kann wenn dem mal nicht so ist. Erstaunlicher Weise bin ich viel mehr Wetter- und Ferienabhängig als gedacht. Auch die globalen Ereignisse spüre ich sofort.

Trotz all dieser Überlegungen und Aufgaben und manchmal weniger Freizeit habe ich unglaubliches Glück, meinen Traum leben zu können. Ich habe die Unterstützung meiner Familie, habe die tollsten Menschen kennen gelernt. Eine treue Stammkundschaft, die nicht böse ist wenn sie mal nichts findet und immer wieder kommt. Ich habe Freundschaften geschlossen und bin umgeben von der schönsten Bekleidung. Mein Vermieter ist ein fairer Hamburger Kaufmann. Sogar die Presse und das Fernsehen haben sich schon für das Lädchen interessiert. Ich bekomme so oft positives Feedback von den unterschiedlichsten Besuchern. Für die Kleider und für die Einrichtung oder die Musik. Ich kann den ganzen Tag die Musik meiner Wahl hören. Ich muss niemanden in ein Kleid quatschen weil ich niemandem Rechenschaft ablegen muss wenn die Kundin den Laden verlässt ohne etwas gekauft zu haben. Denn ich bin keine besonders gute Verkäuferin. Ich bin eher eine Beraterin. Und wenn eine Kundin bei mir nichts findet, erzähle ich ihr von den anderen Läden in denen sie was finden kann. Das bringt mir zwar kein Geld, aber ein gutes Gefühl. Und das kann ich so machen, weil ich selbst entscheide, dass ich das so will. Und das machen auch die anderen Läden. Wir „schicken“ uns die Kundinnen oft zu. Denn die anderen kleinen Lädchen hier in Hamburg sind nicht meine Konkurrenz sondern meine Mitbewerber. Sie machen, zusammen mit Fräulein Stadtfein, die Vielfalt aus.

Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte würde ich Weniges anders machen, ich würde mich jederzeit wieder für die Selbstständigkeit entscheiden. Sicherlich würde ich einige Entscheidungen so nicht mehr fällen, aber der große Plan funktioniert für mich sehr gut und ich bin sehr dankbar für die Chance, die mir gegeben wurde und Eure großartige Mund-zu-Mund-Propaganda. Bleibt mir und meinem Lädchen gewogen und weiterhin so wunderbar wie Ihr seid.

#IMABEAUYFULFRAEULEIN

Eine Überschrift mit Hashtag? Nun ja, das habe ich so gewählt, weil heutzutage wichtige Themen so gekennzeichnet werden. Und dieses Thema brennt mir schon seit Längerem unter den Nägeln.

In meinen zwei Jahren Fräulein Stadtfein mache ich immer wieder eine Beobachtung die mich „umtreibt“. Aber dazu hole ich etwas weiter aus.

Ihr, meine heißgeliebten Kundinnen, seid etwas Besonderes. Allein schon die Tatsache, dass Ihr in mein Lädchen kommt und Euch Mode erlaubt die weit weg vom Mainstream ist, macht Euch zu Frauen, die sich was trauen. Am schönsten ist Eure Überraschung wenn Ihr ein Kleid anzieht von dem Ihr nie geglaubt hättet, dass es Euch steht.

Doch was mich wirklich nachdenklich macht ist folgendes:

Einige (eigentlich sogar viel zu viele) meiner stadtfeinen Fräuleins kommen aus der Umkleidekabine, stehen vor dem Spiegel und schauen nur auf die Stellen ihres Körpers, die ihnen nicht gefallen. Natürlich sollten die Kleidchen diese Stellen nicht hervorheben. Doch viel zu häufig verwehrt der Blick auf die ungeliebten Körperregionen die Aufmerksamkeit auf die schönen Bereiche des Körpers.

Bestimmt kann jede Frau auf Anhieb zwei bis drei (oder sogar noch mehr) Körperstellen nennen, die sie nicht mag oder sogar im schlechtesten Fall hässlich findet. Und das finde ich wirklich Schade. Ich hatte keine Kundin vor dem Spiegel gesehen und gedacht „Zieh das aus, es bringt nichts!“ Das Gegenteil ist der Fall. Ich sehe Euch vor dem Spiegel stehen und denke „Wow!“.

Warum machen wir es bei uns in Zukunft nicht genauso wie wir es bei unseren Freundinnen, Kolleginnen, Schwestern, Müttern oder Töchtern machen und sagen uns selber einmal was schön an uns ist? Welche Partien unseres Körpers gehören hervorgehoben und verdienen ein besondere Beachtung?

Ich bin dafür, dass wir zukünftig vor der Spiegel stehen und uns genauso sehr auf unsere schönen Körpermerkmale fokussieren wie auf die, die wir nicht mögen. Oder…. Halt!….. Noch viel, viel mehr!!

Also: I’m a beautyful Fräulein!

Kleidungsstück der Woche #5

Und wieder habe ich ein schönes Stück von Gracy Q für Euch als Kleidungsstück der Woche auserkoren. Gracy Q ist ein ganz besonderes und schönes Label welches die klassische Weiblichkeit der 30er bis 40er Jahre wiederbelebt. In Gracy Q kannst Du ohne Bedenken Deinen Arbeitsalltag bestreiten. Du vertrittst stilvoll Deinen besonderen Modegeschmack und strahlst Kompetenz aus.

Als erstes erhältst Du die Kurzinformationen zur Kurzjacke KARA:

  • Größen: 42, 44
  • Preis: 149,00 EUR
  • Stoff: Heavy Jersey aus 60% Viskose, 35% Nylon, 5% Spandex
  • Maschinenwäsche bei 30°

Weitere Einzelheiten unterhalb der Galerie.

Die Kurzjacke KARA, die ich hier bei dem Kleidungsstück der Woche vorstelle, hat den Rotton DAHLIAH RED und lässt sich sehr gut mit Schwarz, gedeckten Blau- und Grüntönen sowie mit Creme- oder auch Champagnerweiß kombinieren. Goldener Schmuck passt ebenfalls ganz wunderbar zu KARA.

Die Ärmel haben die klassische 3/4 Länge.

Durch den angenehm zu tragenden Jersey kannst Du mit der Jacke Dein Businessoutfit vervollständigen oder die Jacke, da knitterfrei zu transportieren, in Deiner Handtasche verstauen bis es an den Sommerabenden kühler wird und Du Dir etwas leichtes überwerfen möchtest. In dieser Jacke bist Du gut angezogen und hast trotzdem optimale Bewegungsfreiheit.

Geschlossen wird die Jacke mit zwei versteckt angenähten Druckknöpfen am Ausschnitt. Sie ist so geschnitten, dass sich die vordere Öffnung zur Taille hin verbreitet. Das gibt den Blick auf Deine Bekleidung darunter frei. KARA wurde mit seitlichen Brustabnähern versehen. Somit „fällt“ sie nicht einfach gerade von den Schultern, sondern sitzt auch noch toll an der Brust.

Ich bin sicher, dass jede Frau, die den besonderen und klassischen Stil bevorzugt mit dieser besonderen Kurzjacke glücklich wird und KARA zur ständigen Begleiterin für den Arbeitsalltag und die Freizeit auserwählt.

Du bist überzeugt davon, ohne KARA nicht mehr leben zu können? Dann lese Dir bitte meine Versandinformation durch und nehme über das Formular Kontakt zu mir auf.

 

Kleidungsstück der Woche #4

Heute stelle ich Euch ein Kleidchen vom Label „Pony Maedchen“ vor. Pony Maedchen ist ein Berliner Modelabel, welches sich der Stärke der Weiblichkeit verschrieben hat. Obwohl viele Kleider auf dem ersten Blick eher brav wirken, umschmeicheln sie die weiblichen Formen so gekonnt, dass die Trägerin eines Pony Maedchen Kleides überhaupt nicht brav, sondern erwachsen und und erfahren wirkt.

Erst einmal die Kurzinformationen zu dem Kleid „60’s Brighton“:

  • Größen: Nur noch XL
  • Preis: 169,00 EUR
  • Grauer Stoff: 63% Polyester, 32% Viskose, 5% Elastan
  • Weißer Stoff: 68% Baumwolle, 30% Polyamid, 2% Elastan

Weiter Einzelheiten zu dem Kleid findest Du unterhalb der Galerie.

Durch die gewählte Stoffart, knittert dass Kleid nicht, liegt angenehm weich auf der Haut und ist pflegeleicht.

Der weiß abgesetzte Bubikragen ist ein typischen Style-Element des Midcentury, passend dazu ist die dekorative Knopfleiste weiß abgesetzt, ebenso der Ärmelsaum und der Rocksaum. Am Ärmelsaum findest Du außerdem jeweils einen Knopf passend zu den Knöpfen auf dem Oberteil. Hier wurde, ganz typisch für die Marke, auf jeden kleine Detail geachtet. Die Wiener Naht sorgt dafür, dass sich das Oberteil Deiner Körbchengröße anpasst.

Geschlossen wird das Kleid durch einen versteckten Reißverschluss hinten. Der rückwärtige Teil des Kleides wurde nicht durch Ober- und Unterteil getrennt. Somit schmeicheln die Rückennähte der Trägerin noch mehr, da diese das Kleid auf Figur halten.

Die eng anliegende Taille, sowie die Kellerfalten im Rock unterstreichen die weibliche Silhouette. Der Rock schwingt beim Gehen und fliegt wenn Du Dich drehst. Auf den ersten Blick wird Dich das Kleid vielleicht an eine Klosterschülerin-Uniform erinnern, angezogen unterstreicht es Deine Rundungen und ergibt so eine aufregende Mischung zwischen Unschuld und Verführung. Deswegen passen zu diesem Kleid sowohl mädchenhafte Ballerinas, als auch erwachsene Highheels.

Du willst Dich elegant und stilvoll präsentieren, dabei aber nicht mit Deinen Reizen geizen? Dann darf dieses Schätzchen einfach  nicht in Deinem Schrank fehlen. Bevor Du das Kleid Dein Eigen nennen möchtest, lese Dir bitte meine Versandinformationen durch und nehme dann gerne über das Formular Kontakt zu mir auf.